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Einleitung zu: Certified Financial Engineer

Verschärfte staatliche Regulierungen infolge der Finanzkrise, immer komplexere Produkte, steigende Bedeutung der Informationstechnologie - Fach- und Führungskräfte aus dem Finanzbereich stehen vor wachsenden Herausforderungen. Das nötige Know-how, um diese Herausforderungen zu meistern, vermittelt der Lehrgang zum „Certified Financial Engineer“. Die inhaltlichen Schwerpunkte lauten: Finanzanalyse und -synthese, Bewertung von Finanzprodukten, Rating & Hedging sowie Financial Engineering & Corporate Finance.
Zeiten und Orte (Änderungen möglich):
 
Lehrgang (abends/ samstags)

Essen | Frankfurt a. M. | Luxemburg

montags und mittwochs von 18:00 Uhr bis 21:15 Uhr

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Voraussetzungen: abgeschlossene Berufsausbildung sowie einschlägige Berufserfahrung im Unternehmensbereich bei Kreditinstituten und Rating-Agenturen oder
wirtschaftswissenschaftlichen Hochschulabschluss

Dauer: 12 Monate

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Kosten: 12 Monatsraten à 279 Euro, insgesamt 3.348 Euro

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Auszug aus den Inhalten: (Änderungen vorbehalten)


Modul 1
Finanzchemie - Finanzanalyse und Finanzsynthese

  • Motive und Grundzüge des Financial Engineering
Klassifizierung und Charakteristika der »Bausteine« von Finanzprodukten:
  • Übersicht über Rentenmärkte
  • Aktienmärkte und -indizes: Differenzierung Indizes (Preis- und Kapitalisierungsgewich- tung, Auswahl- vs. Benchmarkindex, Performance- vs. Kursindex), Indexfonds vs. Indexzertifikate vs. Index-ETFs
  • Forwards, Futures und Swaps
  • einfache und fortgeschrittene Optionsstrategien
  • klassische vs. exotische Optionen: Einsatz und Bedeutung von digitalen Optionen, Barrier-Options etc.
Systematisierung strukturierter Anlageprodukte:
  • Strukturierte Produkte mit »einfachen« Optionskomponenten
  • Strukturierte Produkte mit »exotischen« Optionskomponenten

Modul 2
Bewertung von Finanzprodukten
Grundlagen Kapitalmarkttheorie:
  • Renditemessung und Risikokennzahlen (Volatilität und höhere Momente der Verteilung)
  • Informationseffizienz
  • Portfoliotheorie
  • Basisversion des CAPM
  • Anomalien und Weiterentwicklungen des CAPM, APT
  • Anleihenmärkte: Zinsstruktur, Duration, Konvexität
  • Bewertung unbedingter Termingeschäfte: Cost-of-Carry Model, Contango und Backwardation, Besonderheiten von Commodities
  • Optionsbewertung: Binomiall- und Black-Scholes-Merton-Modell
  • Fallstudien:
  • Bewertung ausgewählter strukturierter Produkte (z. B. Discount- und Bonuszertifikat)
  • Nutzenanalyse aus Anlegerperspektive unter Berücksichtigung höherer Momente der Verteilung

Modul 3
Rating und Hedging
  • Grundlagen Rating: Basel II, ökonomische Notwendigkeit des Ratings
Messung, Steuerung und Kontrolle von Kreditrisiken:
  • Bilanzkennzahlenanalyse, KMV-Modell
  • Kreditderivate, insbesondere Credit Default Swaps
  • Zusammenhänge zwischen Ratings, Ausfallwahrscheinlichkeiten und Spreads
  • Preisstellungsrisiken bei strukturierten Anlageprodukten
  • Value at Risk Konzept
  • Fallstudie: Zertifikate-Rating DDV
  • Hedging-Strategien des Emittenten von strukturierten Produkten:
  • Delta- und Gamma-Hedging
  • Hedging von Volatilitäts- und Zinsänderungsrisiken, die Rolle von SWAPs (insb. Dividendenswaps)

Modul 4
Financial Engineering & Corporate Finance
  • Kapitalstruktur- und Dividendenausschüttungspolitik: Theorie vom optimalen Verschuldungsgrad, gewichteter Kapitalkostensatz, Leverage-Effekt, Grundlagen Agency-Theorie, Ausschüttungen und Kapitalstrukturpolitik
Finanzkontrakte und Finanzierungsanlässe:
  • Finanzierungsanlässe: Seed und start up; Wachstum; pre IPO; M&A; turn around; restructuring; refinancing, special situations
  • Verbriefung von strukturierten Finanzprodukten mit dem Fokus auf ABS (Aufbau, Credit Enhancements, Differenzierung Pass-Through und Pay-Through, Rating ABS (Weak-Link-Ansatz)
  • Shareholder Value und Financial Engineering: Aktiensplits (Reverse Splits), Einheitsaktien, Dual-Listings, Management der anteilspezifischen Liquidität
  • Versicherungsprodukte: aktienindexgebundene Versicherung, Management der Aktivseite einer Versicherung
  • Einsatzmöglichkeiten von Derivaten im Risikomanagement, insbesondere Zinsrisikomanagement mit Derivaten

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